Auf einen Blick
Der Coaching-Markt wächst – und damit auch die Zahl der Coaching-Websites, die sich alle sehr ähnlich sehen. „Ich begleite Menschen zu einem erfüllten Leben.” „Gemeinsam wachsen.” Das Problem ist nicht die Absicht – das Problem ist: Sie unterscheiden sich von nichts.
Was Coaching-Websites häufig falsch machen
Zu vage – zu generisch
Das wird oft unterschätzt
Vage Positionierung fühlt sich sicherer an – weil sie niemanden ausschließt. In der Praxis schließt sie alle aus: Wer sich nicht direkt angesprochen fühlt, fragt nicht an.
Coaching-Jargon, den die Zielgruppe nicht versteht
„Ressourcenorientiert”, „systemisch”, „transformativ” – diese Begriffe sind in der Branche verbreitet, aber die meisten potenziellen Klient:innen verstehen sie nicht. Schlimmer: Sie wirken einschüchternd.
Keine klare Zielgruppe
Eine klare Zielgruppe macht die Texte schärfer, das Design stimmiger und die Anfragen passender.
Was eine gute Coach-Website braucht
Klare Positionierung in der Headline
Formulierungen im Vergleich
Schwache Headline: „Coaching für ein besseres Leben." Starke Headline: „Business-Coaching für selbstständige Frauen, die ihre Preise anheben wollen – ohne sich dabei unwohl zu fühlen." Die zweite spricht eine sehr spezifische Situation an.
Eine Angebotsseite, die das Ergebnis beschreibt
Nicht: „Was ich tue.” Sondern: „Was sich für dich ändert.” Welches Problem löst das Coaching? Was ist danach anders?
Eine Über-mich-Seite mit echter Persönlichkeit
Bei Coaches ist die Über-mich-Seite oft die meistbesuchte Seite. Was zählt: warum du das tust, was dich einzigartig macht, ein echtes Foto.
Testimonials
Kund:innenstimmen übersetzen dein Angebot besser als jede eigene Beschreibung. Sammle Testimonials aktiv.
Ein klarer nächster Schritt
Kostenloses Kennenlerngespräch, Erstgespräch – egal, wie es heißt: Es muss klar sein, was der erste Schritt ist.
Was Coaching-Websites nicht brauchen
- lange Texte über Methoden oben auf der Startseite
- fünf verschiedene Coaching-Angebote gleichwertig nebeneinander
- spirituelle Zitate als Designelement ohne inhaltliche Funktion
Wie eine solche Website konkret aussehen kann, zeigt die Branchen-Seite Websites für Coaching & Training – inklusive frei erkundbarer Demo.
Klingt deine Headline wie die aus dem ersten Beispiel?
Dann bist du in guter Gesellschaft — fast alle starten dort. Der Weg zur zweiten Variante führt nicht über bessere Formulierungen, sondern über die Entscheidung, für wen du wirklich da bist. Die kann dir niemand abnehmen, aber besprechen lässt sie sich. Erzähl mir im kostenlosen Erstgespräch, wen du coachst und was dich daran umtreibt.
Erstgespräch vereinbarenZusammenfassung
- Vage Positionierung fühlt sich sicher an, schließt aber in der Praxis alle aus.
- Die Angebotsseite beschreibt, was sich für Klient:innen ändert – nicht, was du tust.
- Über-mich-Seite und Testimonials sind bei Coaches die stärksten Vertrauensfaktoren.
FAQ
Häufige Fragen zu diesem Thema.
Soll ich auf der Website schreiben, dass ich Coach bin?
Brauche ich Testimonials auf der Website?
Wie persönlich sollte eine Coach-Website sein?
Was unterscheidet eine Personal-Brand-Website von einer normalen Unternehmensseite?
Passender nächster Schritt
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